Sie sind hier: Startseite > NEWS

17.01.2010:

Kein weiterer Deutscher nach Günther Bauer für Eisspeedway-WM qualifiziert
St. Johann (AUT) / Sanok (PL):
Nach dem Schlechinger Günther Bauer, der in der Vorwoche beim ersten Eisspeedway-WM-Qualifikationslauf in Saalfelden (AUT) den zweiten Platz belegte, schaffte bei den Läufen im österreichischen St. Johann sowie im polnischen Sanok nach spannenden Rennen kein weiterer Deutscher den Einzug in das an fünf Wochenenden ausgetragene WM-Finale. Dabei schlugen sich der Schlierseer Florian Fürst (10+1) auf dem siebten Rang in St. Johann sowie Max Niedermaier (8) aus Edling auf dem achten Platz in Sanok achtbar. Stefan Pletschacher (7) aus Ruhpolding belegte in St. Johann den neunten Platz.
In St. Johann gewann Pavel Tchaika (14+3) vor seinem punktgleichen russischen Landsmann Igor Kononov (14+2). Sicherer Dritter wurde der Österreicher Franz Zorn (13) vor dem für die Ukraine startenden Russen Nikolai Kaminsky (11). Die begehrten Plätze fünf und sechs sicherten sich nach einem Stechen der Tscheche Jan Klatowsky (10+3) vor Per Olof Serenius (10+2) aus Schweden sowie Florian Fürst. Der 61-jährige Exweltmeister Serenius schaffte nach dem derzeitigen Stand jedoch nicht den Einzug in sein 33. WM-Finale in Folge.

Das auf den ersten Blick nicht zu durchschauende Regelwerk ist der Festlegung geschuldet, dass die FIM allen WM-Endläufe und Qualifikationen veranstaltenden Nationen einen Startplatz bei der Endrunde garantiert. Davon profitiert ein Niederländer ( Sven Holstein oder Rene Stellingwerf), der Serenius laut Festlegung der FIM ausscheiden läßt. Der Österreicher Harald Simon als Sechsten in Saalfelden ist nunmehr dabei, da sich der Pole Grzegorz Knapp in Sanok als Sechster direkt qualifiziert hat. Es ist jedoch nicht ausgeschlossenl, dass die FIM in den nächsten Tagen mit einer anderen Entscheidung aufwartet. Es wäre nicht das erste Mal.

Sieger in Sanok wurde Ivan Ivanov (14+3) nach einem Stechen vor dem aktuellen Weltmeister Nikolay Krasnikov (14+2) und Danil Ivanov (14+1), alle aus Russland. Vierter wurde der Schwede Stefan Svensson (12). Im Stechen um den fünften Platz setzte sich Jan Klatowsky (10+3) aus Tschechien vor dem Grzegorz Knapp (10+2) sowie Rene Stellingwerf (10+1) aus den Niederlanden durch. Mit sieben Startern plus dem „Ukrainer“ Kaminsky stellt die Eisspeedwaynation Nummer eins in der Welt, Russland, wiederum das Gros der 18 Fixplätze bei der am 6./7. Februar in Togliati (RUS) beginnenden WM. Zuvor wird am 30./31. Januar in Krasnogorsk (RUS) das Eisspeedway-Team-WM-Finale ausgetragen.

Ergebnisse:
St. Johann:
1. Tchaika 14+3, 2. Kononov (bd. RUS) 14+2, 3. Zorn (AUT) 13, 4. Kaminsky (UKR) 11, 5. J. Klatovsky (CZ) 10+3, ausgeschieden: 6. Serenius (S) 10+2,
7. Fürst (Schliersee) 10+1, 8. Bulankin (RUS) 9, 9. Pletschacher (Ruhpolding) 7, 10. Olssen (S) 6, 11. Ebner (AUT) 5, 12. Lehtinen 3, 13. Järf (bd. FIN) 3, 14. Gartmann (CH) 2, 15. Gadeyne (F) 1, 16. Bruckner (AUT) 1, 17. Uzzel (GB) 0, 18. Posch (AUT) 0

Sanok: 1. I. Ivanov 14+3, 2. Krasnikov 14+2, 3. D. Ivanov (alle RUS) 14+1, 4. Svensson (S) 12, 5. A. Klatovsky (CZ) 10+3, 6. Knapp (PL) 10+2, ausgeschieden: 7. Stellingwerf (NL) 10+1, 8. Niedermaier (Edling) 8, 9. Malinen (FIN) 6, 10. Johansson (S) 5, 11. Kreuzberger 4, 12. Leitner (bd. AUT) 4, 13. Divis (CZ) 3, 14. Goldi (CH) 2, 15. Widera (PL) 1, 16. Seppanen (FIN) 1

Horst Kaiser

 

NEWS

NEWS-2009 NEWS-2008 NEWS-2007

Suchen nach